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Zukunft entwerfen

Architektonische Konzepte des GEAM (Groupe d'Études d'Architecture Mobile) 1958-1963
Artikelnummer: 136653
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Visionäre Architektur- und Stadtentwürfe als Lösungsansätzefür neue gesellschaftliche Herausforderungen – darin sah der GEAM (Groupe d’Études d’Architecture Mobile) seine Aufgabe. Seine Gründung 1958 stand am Anfang einer Welle konzeptioneller Architekturen, die in den späten 1960er Jahren ihren Höhepunkt erreichen sollte. Die Gruppe forderte eine «mobile»Architektur, die flexibel an die Bedürfnisse der Bewohner anzupassen sein sollte, zunächst in Reaktion auf das Ende derCongrès Internationaux d’Architecture Moderne (CIAM), die von jüngeren Architekten zunehmend skeptisch beurteilt wurden. Die Kritik des GEAM, zu dessen bekanntesten Vertretern Yona Friedman, Frei Otto und Oskar Hansen gehörten, zielte weniger auf einen Bruch mit den CIAM-Prinzipien als auf die Erneuerung konzeptioneller Ansätze.
Dabei nimmt der GEAM eineScharnierstellung ein, in der sich das Visionäre aus dem Modernen formt. Anstatt sich in einer fantastischen Bildproduktion und einer architektonischen Science Fiction zu erschöpfen, dienten die Entwürfe der einzelnen Mitglieder dazu, die architektonische und städtebauliche Debatte zu öffnen. Einesder wenigen gemeinsam entwickelten und realisierten Projekte war die Wanderausstellung L’Architecture mobile, eine breit angelegte Plattform, mit der die Protagonisten 1961/62 ihre Ideen und Konzepte unter anderem in Paris, Hannover, Warschau und Amsterdam präsentierten.
Visionäre Architektur- und Stadtentwürfe als Lösungsansätzefür neue gesellschaftliche Herausforderungen – darin sah der GEAM (Groupe d’Études d’Architecture Mobile) seine Aufgabe. Seine Gründung 1958 stand am Anfang einer Welle konzeptioneller Architekturen, die in den späten 1960er Jahren ihren Höhepunkt erreichen sollte. Die Gruppe forderte eine «mobile»Architektur, die flexibel an die Bedürfnisse der Bewohner anzupassen sein sollte, zunächst in Reaktion auf das Ende derCongrès Internationaux d’Architecture Moderne (CIAM), die von jüngeren Architekten zunehmend skeptisch beurteilt wurden. Die Kritik des GEAM, zu dessen bekanntesten Vertretern Yona Friedman, Frei Otto und Oskar Hansen gehörten, zielte weniger auf einen Bruch mit den CIAM-Prinzipien als auf die Erneuerung konzeptioneller Ansätze.
Dabei nimmt der GEAM eineScharnierstellung ein, in der sich das Visionäre aus dem Modernen formt. Anstatt sich in einer fantastischen Bildproduktion und einer architektonischen Science Fiction zu erschöpfen, dienten die Entwürfe der einzelnen Mitglieder dazu, die architektonische und städtebauliche Debatte zu öffnen. Einesder wenigen gemeinsam entwickelten und realisierten Projekte war die Wanderausstellung L’Architecture mobile, eine breit angelegte Plattform, mit der die Protagonisten 1961/62 ihre Ideen und Konzepte unter anderem in Paris, Hannover, Warschau und Amsterdam präsentierten.
Produktspezifikation
Autoren/Herausgeber Escher, Cornelia
ArtikelTyp Titel
Herausgeber Escher, Cornelia
Erscheinungsjahr 2017
Auflage
SeitenAbb 420 Seiten, 170 Abb.
EinbandFormat Klappenbr. 16,5 x 24,5 cm
Produkttyp Bücher
Verlag gta Verlag
AktVKPreisNetto 56,07
AktVKPreisNettoUSD 62,8
EAN 9783856763657
ISBN_Mit 978-3-85676-365-7
AktuellSubspreis Nein
HasMarktschreierInfo Nein
Produktspezifikation
Autoren/Herausgeber Escher, Cornelia
ArtikelTyp Titel
Herausgeber Escher, Cornelia
Erscheinungsjahr 2017
Auflage
SeitenAbb 420 Seiten, 170 Abb.
EinbandFormat Klappenbr. 16,5 x 24,5 cm
Produkttyp Bücher
Verlag gta Verlag
AktVKPreisNetto 56,07
AktVKPreisNettoUSD 62,8
EAN 9783856763657
ISBN_Mit 978-3-85676-365-7
AktuellSubspreis Nein
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