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Ordnung und Gestalt

Geschichte und Theorie des Städtebaus in Deutschland 1922 bis 1975
Artikelnummer: 204439
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Das 20. Jahrhundert begann mit einer vernichtenden Klage gegen die Großstadt: Sie sei grenzenlos und unübersichtlich, chaotisch und ungeordnet. Der Großstädter sei haltlos; er fühle sich ungeborgen und nicht sesshaft – deshalb die allgemein akzeptierte Forderung, die Stadt von Grund auf zu erneuern (»Gesundung des kranken Stadtkörpers«) oder gar aufzulösen. Wohl bedachte Beglückungsstrategien von Stadtplanern und Architekten zielten darauf, die überkommene Stadt durch eine bessere zu ersetzen. Dabei ging es nicht nur um neue Räume, sondern vor allem um andere soziale Ordnungsmuster.
Im Rückblick ist nicht zu übersehen, dass die Umsetzung dieser Versprechen zum unbedingten Glück immer wieder an den Realitäten scheiterte. Erst im letzten Drittel des vergangenen Jahrhunderts setzte sich allmählich die Erkenntnis vom hohen kulturellen und sozialen Wert der bestehenden Stadt durch. Diese widersprüchliche und kontrastreiche Entwicklung der Stadt sowie die Ideengeschichte des Städtebaus werden im Spiegel der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung zwischen 1922 und 1975 entfaltet – von den Anfängen in der Weimarer Republik über ihre Rolle und Funktion in der Zeit des Nationalsozialismus bis zu ihrem Wirken in der Bundesrepublik.

Sicherheitshinweis:
DOM publishers
Carolin-v-Humboldt-Weg 20
10117 Berlin.
info@dom-publishers.de
Das 20. Jahrhundert begann mit einer vernichtenden Klage gegen die Großstadt: Sie sei grenzenlos und unübersichtlich, chaotisch und ungeordnet. Der Großstädter sei haltlos; er fühle sich ungeborgen und nicht sesshaft – deshalb die allgemein akzeptierte Forderung, die Stadt von Grund auf zu erneuern (»Gesundung des kranken Stadtkörpers«) oder gar aufzulösen. Wohl bedachte Beglückungsstrategien von Stadtplanern und Architekten zielten darauf, die überkommene Stadt durch eine bessere zu ersetzen. Dabei ging es nicht nur um neue Räume, sondern vor allem um andere soziale Ordnungsmuster.
Im Rückblick ist nicht zu übersehen, dass die Umsetzung dieser Versprechen zum unbedingten Glück immer wieder an den Realitäten scheiterte. Erst im letzten Drittel des vergangenen Jahrhunderts setzte sich allmählich die Erkenntnis vom hohen kulturellen und sozialen Wert der bestehenden Stadt durch. Diese widersprüchliche und kontrastreiche Entwicklung der Stadt sowie die Ideengeschichte des Städtebaus werden im Spiegel der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung zwischen 1922 und 1975 entfaltet – von den Anfängen in der Weimarer Republik über ihre Rolle und Funktion in der Zeit des Nationalsozialismus bis zu ihrem Wirken in der Bundesrepublik.

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DOM publishers
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10117 Berlin.
info@dom-publishers.de
Produktspezifikation
Autoren/Herausgeber Düwel, Jörn;  Gutschow, Niels
ArtikelTyp Titel
Autoren Düwel, Jörn;  Gutschow, Niels
Erscheinungsjahr 2019
SeitenAbb 592 Seiten, 57 Abb.
EinbandFormat 14 x 22 cm
Produkttyp Bücher
Verlag DOM Publishers
AktVKPreisNetto 44,86
AktVKPreisNettoUSD 50,2
EAN 9783869224909
ISBN_Mit 978-3-86922-490-9
AktuellSubspreis Nein
HasMarktschreierInfo Nein
Produktspezifikation
Autoren/Herausgeber Düwel, Jörn;  Gutschow, Niels
ArtikelTyp Titel
Autoren Düwel, Jörn;  Gutschow, Niels
Erscheinungsjahr 2019
SeitenAbb 592 Seiten, 57 Abb.
EinbandFormat 14 x 22 cm
Produkttyp Bücher
Verlag DOM Publishers
AktVKPreisNetto 44,86
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EAN 9783869224909
ISBN_Mit 978-3-86922-490-9
AktuellSubspreis Nein
HasMarktschreierInfo Nein